Der größte Naturhafen der Welt wartet auf uns. Schon auf dem weg zur Hafeneinfahrt sieht man Maltas berühmte felsige Steilküste.

Unser Tag beginnt morgens um 7, um die Einfahrt auf die Insel auf dem Balkon zu genießen. Bereits jetzt ist es kuschlig warm, wir erwarten heute wieder um die 30 Grad.
Einen Ausflug von AIDA haben wir in Valetta nicht gebucht, das lässt sich hier wunderbar auf eigene Faust erkunden. Wir entschließen uns für die überall rumkurvenden Standrundfahrtbusse, mit denen man überall hinkommt und auch überall aus- und einsteigen kann.

Valetta versprüht Unmengen mediterranen Flair und sieht fast überall wunderschön aus. Unseren ersten Stop legen wir in der Mdina, der alten Altstadt, ein. Hier gibt es jede Menge kleiner verwinkelter Gassen, Kirchen und alles was sonst so dazu gehört. Leider ist es noch relativ früh weshalb die meisten Fensterläden noch geschlossen sind. Man kann sich allerdings gut das abendliche Treiben vorstellen. Eigentlich ist es hier genau so, wie man sich die Toscana vorstellt, es fehlen nur Italiener die Rotwein trinken und lecker Spaghetti Bologneser kochen, und die ganze Straße dazu einladen.
Nach ca 1 Stunde in den Labyrinthartig angelegten Gassen der Altstadt, suchen wir wieder unseren Bus, der uns in einem Tunesisch-ähnlichen Fahrstil durch die Stadt katapultiert.

Die Straßen auf Malta sind, wie sollte es auch anders sein, ein einziges auf und ab, dazu kommt, das der Asphalt spiegelglatt aussieht, und auch ist. Auf den Straßen spiegeln sich sogar die Häuser.

Unser nächster Stop ist dann das Stadtzentrum, das wohl einfach eine modernere Altstadt mit breiteren Gassen darstellt. Im Gegensatz zur Mdina, ist es hier von Menschen nur so überfüllt. Das meiste sind Italiener, die aber leider nicht kochen und Wein trinken, sondern einkaufen und in ihrer üblichen lauten Art und Weise die ganze Stadt unterhalten.

Abschließend lassen sich nur zwei Sachen feststellen:
1. Valetta ist wundervoll
2. Wir kommen wieder (dann aber mit Leihwagen)