Über diese Unterkunft
AIDAsol als Unterkunft: unser schwimmendes Zuhause
Wenn man mehrere Nächte auf einem Kreuzfahrtschiff verbringt, wird die Kabine schnell mehr als nur ein Ort zum Schlafen: Sie ist Rückzugsort, Umkleide, Spielzimmer, Leselounge und manchmal auch der einzige wirklich ruhige Platz an Bord. Auf der AIDAsol fühlt sich dieses „Zuhause auf See“ überraschend alltagstauglich an – nicht luxuriös im Hotel-Sinne, aber funktional, durchdacht und genau richtig, wenn man tagsüber viel unterwegs ist und abends einfach nur ankommen möchte.
Die AIDAsol ist seit 2011 in Dienst und hat 14 Decks. Allein diese Größenordnung merkt man im Alltag: Wege dauern ein bisschen, man orientiert sich nach ein paar Tagen an Decknummern, Treppenhäusern und „Abkürzungen“. Und trotzdem bleibt das Schiff überschaubar genug, dass man sich nicht dauerhaft verläuft. Praktisch fand ich vor allem, dass sich die Unterkunft gut in den Rhythmus an Bord einfügt: morgens kurz frisch machen, tagsüber unterwegs sein, abends wieder in die Kabine fallen – und dazwischen immer wieder kleine Pausen, wenn es an Deck zu voll oder zu laut wird.
Bei den Kabinenkategorien gibt es – je nach Reise und Budget – die übliche Spannbreite: Innenkabinen (dunkel, aber ruhig), Kabinen mit Meerblick (Tageslicht ohne Balkon), Balkonkabinen (für Luft, Aussicht und „kurz raus“) bis hin zu Suiten. Welche Kategorie man wählt, beeinflusst weniger den Komfort an Bord insgesamt als vielmehr die Art, wie man sich zurückzieht: Wer viel Zeit in der Kabine verbringt, freut sich über Licht und Platz; wer eigentlich nur schläft und duscht, kommt auch mit weniger aus.
Wichtig für das Wohngefühl sind die Kleinigkeiten: Stauraum für Klamotten und Jacken, eine sinnvolle Aufteilung, eine Dusche, die nicht sofort das ganze Bad flutet, und genug Ablageflächen, damit man nicht jeden Abend Tetris spielt. Auf einem Schiff zählt Ordnung doppelt, weil es keinen „Flur“ oder „Nebenraum“ gibt, in den man Dinge mal eben auslagert. Gerade mit Kindern wird die Kabine schnell zur Basisstation – mit wechselnden Outfits, nassen Sachen, Souvenirs und allem, was man tagsüber so einsammelt.
Was ich an der AIDAsol als „Unterkunft“ besonders mochte: Sie ist Teil eines großen Ganzen, ohne dass man sich permanent wie im Freizeitpark fühlt. Man kann sich in die Kabine zurückziehen – und wenn man wieder rausgeht, wartet quasi die Infrastruktur eines kleinen Ferienortes. Fakten, die das gut einordnen: An Bord gibt es 8 Restaurants, 13 Bars & Clubs, 6 Pools und einen Spa-Bereich mit 2.600 m². Das Sonnendeck umfasst 6.620 m². Dazu kommen 1.101 Gästekabinen, die dieses Schiff überhaupt erst zu einem schwimmenden Hotel machen.
Unterm Strich ist die AIDAsol als Unterkunft genau das, was ich mir von einer Kreuzfahrt erwarte: kein übertriebener Luxus, aber ein verlässlicher, gemütlicher Rückzugsort – mit dem besonderen Bonus, dass „die Aussicht“ sich jeden Tag ändern kann.
Tagebuch
Erlebnisse während des Aufenthalts
Aufenthalt
23. Oktober – 29. Dezember 2024
Tag 00 - Los geht’s
Morgens um 5:00 gehen die ersten Lichter im Haus an, obwohl der Wecker eigentlich auf 6:30 Uhr gest...
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Tag 01 - der erste Seetag
Der Tag beginnt wie der letzte aufgehört hat, mit ruhiger See und voller Fahrt voraus. Die erste Na...
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Tag 02 - Seetauglichkeitsprüfung
Ach wie war das schön, als wir gestern von der ruhigen See berichtet haben. Heute haben wir den Ärm...
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Tag 03 - Hola España
Endlich Land in Sicht! Wir haben die Biskaya mehr oder weniger gut verkraftet und schaukeln uns am...
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Tag 04/05 - Ab in den Süden
Nach unserem ersten aufregenden Landgang in A Coruña stand uns das nächste Abenteuer bevor – zwei v...
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Tag 06 - Gran Canaria
Unser Tag beginnt mit Stillstand. Wir werden wach und sehen vor unserem Balkon bereits die leuchten...
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Tag 07 - Auf nach Afrika
Die restlichen bisherigen Zeitumstellungen haben wir alle relativ gut überstanden; heißt: die Kinde...
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Tag 08 - Ein schauriger Seetag
Es wird gruselig an Bord von AIDAsol. Es ist Halloween. Gar nicht gruselig ist das Wetter und die S...
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Tag 09 - Kap Verde
Wir sind gleich wieder da, wir sind nur noch kurz in Afrika. Nach den letzten Seetagen, geht es...
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Tag 10 - Über den Atlantik
Es war mal wieder Zeit die Uhr zurück zu drehen, und so beginnt auch dieser Tag eine Stunde früher...
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Tag 11 - weiter nach Süden
Die (vorerst) letzte Zeitumstellung ist geschafft, wir sind endlich in der Zeitzone von Brasilien a...
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Tag 14 - Salvador, Brasilien
Heute ist es soweit. Vier Tage Antlantiküberquerung liegen hinter uns. Auch wenn die Zeit durch div...
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Tag 16 - Rainy de Janeiro
Heute machen wir mal was ganz verrücktes, und fangen mit unseren Erzählungen am gestrigen Tag an. G...
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Tag 17 - Rio de Janeiro 2
Heute beginnen wir also den zweiten Tag in der größten Stadt Brasiliens. Die Nacht am Hafen haben w...
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Tag 19 - Helau und Ahoi
Heute nur ein kurzes Update von unserem Seetag. Wir sind auf dem Weg nach Uruguay. Das hört man auc...
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Tag 20 - Montevideo, Uruguay
Heute werden wir von der Vibration des Seitenstrahlruders und dem beruhigenden Schein der Sonne in...
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Tag 21 - Buenos Aires, Argentinien
Gestern haben wir es ja schon angekündigt, es war kein langer Weg aus Montevideo bis nach Argentini...
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Tag 24 - Pinguin und Lama
Heute morgen begann unser Tag etwas früher als gewöhnlich, denn wir hatten heute einiges vor. Und s...
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Tag 26 - Das Ende der Welt
Die Seepassage um Kap Hoorn ist mehr als nur ein geografischer Punkt – sie ist ein Mythos, ein Syno...
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Tag 27 - Ushuaia
Nachdem wir gestern erfolgreich "Das Ende der Welt" umsegelt haben (ja, wirklich gesegelt - lest de...
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Tag 28 - Gletscher & Eisberge
Als wir am Morgen unsere Vorhänge aufziehen sind wir bereits von Bergen mit schneebedeckten Gipfeln...
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Tag 29 - Punta Arenas
Heute begann unser Tag etwas chaotischer als sonst. Nachdem wir heute Nacht die Gletscherpassage oh...
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Tag 30/31 - Noch mehr Eis
Wir wachen heute mit einem der grandiosesten Ausblicke überhaupt auf. Aus dem Fenster sehen wir gan...
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Tag 34 - Puerto Montt
Wir haben die vielen Eisberge erfolgreich passiert. Offensichtlich hat unser Kapitän besser navigie...
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Tag 36 - San Antonio
Heute wird es irgendwie schon mittags, bevor wir vom Schiff runter kommen. Eigentlich wollten wir u...
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Tag 42 - Rapa Nui
Nach unserem letzten fiebrigen Stop, sind nun ein paar Seetage vergangen. Diese haben durchaus zur...
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Tag 48 - Moorea
Heute haben wir es geschafft. Wir haben den Pazifik durchquert, und sind im Grunde soweit von Deuts...
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Tag 49 - Tahiti
Heute stand eine Tour mit Lydia auf dem Programm, einer echten Lokallegende. Lydia kam vor 40 Jahren...
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Tag 50 - Raitea
Heute besuchen wir das nächste Paradies im Süden. Wir stolpern sozusagen von dem einen ins andere. V...
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Tag 52 - Aitutaki
Heute ist es also Zeit für unseren ersten Ersatzhafen auf dieser Reise – Aitutaki, das angeblich sc...
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Tag 54 - der fehlende Tag
Letzte Nacht haben wir auf unserer Weltreise ein ganz besonderes Highlight erlebt: Wir sind mit der...
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Tag 56 - Re: Auckland
Es ist soweit. Das eigentliche Highlight der Reise startet heute. Wir sind wieder zuhause, oder zum...
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Tag 57 - Re: Tauranga
Heute sind wir zurück in unserer einstigen Heimat auf Zeit. Mount Maunganui – dieses Mal kommen wir...
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Tag 58 - Re: Napier
Heute sind wir in Napier. Zunächst steht aber ein halber Seetag an, denn wir kommen hier erst um 12...
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Tag 59 - Re: Wellington
Es ist soweit, wir landen in der Hauptstadt Neuseelands: Wellington. Damals waren wir hauptsächlich...
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Tag 60 - Re: Picton
Es ist jetzt jeden Morgen ein bisschen schwerer. Mit der Ankunft heute in Picton sind wir auf der w...
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Tag 61 - Re: Christchurch
Wir kommen heute mit unserer schönen AIDA zu unserem letzten Landgang nach Christchurch - unglaubli...
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Tag 64 - Milford Sound
Heute folgt eine Fotostrecke über unsere Passage im Milford Sound. Wir haben unsere Freunde D...
WeiterlesenDer letzte Tanz
Innhalt fehlt
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