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AIDAprima

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Über diese Unterkunft

AIDAprima als Unterkunft: viel Schiff, viel Alltag

Auf der AIDAprima ist die Kabine nicht einfach nur ein Zimmer, sondern der kleine Ankerpunkt zwischen all den Eindrücken. Gerade auf einem großen Schiff merkt man schnell, wie wichtig so ein Rückzugsort ist: einmal kurz die Tür zu, durchatmen, Sachen sortieren, duschen – und dann wieder raus ins Bordleben. Die AIDAprima fühlt sich dabei weniger wie ein klassisches Hotel an, sondern eher wie ein gut organisierter Wohnbereich mitten in einer sehr großen, beweglichen Stadt.



Das Schiff ist seit 2016 in Dienst, hat 18 Decks und ist mit 300 Metern Länge wirklich ein ordentliches Stück „Unterkunft“. Auf dem Papier sind es 1.643 Gästekabinen – und genau das spürt man auch: Es ist immer irgendwo Betrieb. Gleichzeitig ist das angenehm planbar, wenn man seine Routinen findet (welches Treppenhaus, welche Wege, zu welchen Zeiten es ruhig ist). Nach ein paar Tagen hat man seine Abkürzungen, weiß, wo man schnell eine Jacke verstaut oder wo man sich kurz zurückziehen kann, ohne gleich wieder mitten im Trubel zu stehen.



Bei den Kabinen selbst gilt wie immer: Die Kategorie entscheidet weniger darüber, ob man „gut wohnen“ kann, sondern wie sehr die Kabine Teil des Tages wird. Innenkabinen sind praktisch, wenn man sowieso viel unterwegs ist und gut schläft, sobald es dunkel ist. Kabinen mit Fenster geben Tageslicht und ein bisschen mehr Gefühl für Zeit und Wetter. Balkon (wenn man ihn hat) ist vor allem dann Gold wert, wenn man morgens kurz frische Luft braucht oder abends noch ein paar Minuten „draußen“ sitzen möchte, ohne irgendwo einen Platz suchen zu müssen.



Für uns war entscheidend, dass die Kabine als Basis funktioniert: genug Stauraum, damit nicht alles auf dem Boden landet, Ablagen für Kleinkram, und ein Bad, in dem man sich zügig fertig machen kann, ohne dass gleich Chaos entsteht. Auf einem Schiff zählt Ordnung doppelt, weil alles auf engem Raum passiert – und weil man am Ende eines langen Tages froh ist, wenn man nicht erst räumen muss, bevor man schlafen kann.



Was die AIDAprima als „Unterkunft“ zusätzlich ausmacht, ist der Kontrast: drinnen die private Kabine, draußen ein riesiges Angebot, das man nutzen kann – oder eben nicht. Fakten, die das einordnen: An Bord gibt es 12 Restaurants, 18 Bars & Clubs, 6 Pools sowie einen Spa-Bereich mit rund 3.100 m². Das Sonnendeck umfasst 4.484 m². All das ist nicht automatisch „besser“, aber es erklärt, warum man die Kabine hier oft als ruhigen Gegenpol erlebt: Während draußen viel passiert, bleibt drinnen ein verlässlicher Ort, an dem man ankommt.



Unterm Strich ist die AIDAprima als Unterkunft genau das, was ich mir auf einer Reise mit vielen Stationen wünsche: eine funktionale, angenehme Basis – und gleichzeitig die Freiheit, jederzeit zu entscheiden, ob man gerade mitten rein will oder lieber kurz in den eigenen, kleinen Bereich zurückkehrt.

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