Unser zweiter Tag in Reykjavik. Der Tag soll noch einige Überraschungen für uns bereithalten.

Das Wetter ist schon besser als Gestern, es sieht aber immer noch nicht gerade freundlich aus. Heute machen wir uns mit dem Taxi auf den Weg zur Stadt, direkt zum einzigen Wahrzeichen der Hauptstadt, einer Kirche die sehr modern ist. Nach unserem Geschmack ja ein wenig zu Modern für eine Kirche. Es gibt nur ein einziges buntes Fenster, und auch so ist alles sehr schlicht und einfach.

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Von hier aus laufen wir dann durch die ganze Stadt, die ja nicht so groß ist.
Am Wasser gibt es noch ein Schiff aus moderner Kunst, was wohl das zweite Touristische Ziel der Stadt ausmacht. Sonst gibt es hier nicht viel. Man kann hier sicherlich ein Auto mieten und das doch recht schöne Land fahren, in der Stadt selbst, wird man nicht viel erleben.


Zurück auf dem Schiff hieß es dann auch schon bald "Leinen los" und ab ging es. Bei der Hafenausfahrt bot sich noch ein mal ein herrliches Panorama über die ganze Stadt. Wir sollten es aber nicht schaffen unbeschadet aus dem Hafenbecken zu laufen. Das heißt wir schon, aber unser Schiff nicht. Das Lotsenboot was ja eigentlich die Aufgabe hat uns sicher auf das Meer zu geleiten rammte uns Frontal und fügte unserer AIDAluna eine gehörige Delle zu! Das ich diesen Artikel schreiben kann, zeigt euch aber, dass wir nicht untergegangen sind.
Zu sehen war das Werk dann am Hafen in Schottland:


Das war aber nicht die einzige Neuerung der Kreuzfahrt. Zum ersten mal hatten wir hier Wellengang. Aber richtigen. Nicht so ein paar Muttiwellen, sondern echte 6 Meter Wellen die zur Zeitweiligen Sperrung der Ausendecks führte. Jules Körper hat hier als eine Art Frühwarnsystem dafür agiert, ihr wurde also schon schlecht bevor es richtig los ging.
So besichtigten wir heute also auch den Teil des Schiffes, den wir bisher noch nicht gesehen haben, das Bordkrankenhaus. Ein netter Österreicher mit einer Spritze sorgte dann dafür das es Jule irgendwann wieder besser ging. Essen musste ich trotzdem allein gehen.
Wer schon mal versucht hat bei einem solchen Wellengang zu schlafen, der weiß sicherlich, dass das nicht leicht ist, und das sah man auch nächsten Morgen beim Frühstück, man sah den Leuten an, das die letzte Nacht sehr kurz war. Und so war es auch unsere, wir schliefen nur um die 2 bis 3 Stunden.